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Die Geschichte der Numerologie

Unter Numerologie bzw. Zahlenmystik versteht man die Überzeugung, dass Zahlen und Kombinationen aus Zahlen außer ihrer mathematischen Funktion eine weitere Bedeutung zukommt. Aus mathematisch-naturwissenschaftlicher Sicht ist die Numerologie nicht zu Beweisen und gilt deshalb weithin als Pseudowissenschaft.
Jedoch haben bestimmte Zahlen oft eine kulturelle oder religiöse Bedeutung in den verschiedensten Kulturen. Daher stammt auch die Aufteilung der Woche in sieben Tage, des Tages und der Nacht in je zwölf Stunden, der Stunden und Minuten in jeweils sechzig Teile. Die Zahl zehn spielt für den Menschen schon aufgrund der Finger eine grundsätzliche Bedeutung...
Die Geschichte der Numerologie
Volksmund, Westliche Welt:
Im Volksmund bekannt sind z.B.:
7 = Glückszahl
Beispiele: 7 Weltwunder, 7 Fliegen auf einen Streich, etc.
13 = Unglückszahl (insbesondere in Kombination mit einem Freitag).
Obige Ziffern/Zahlen sind zugleich auch Primzahlen, weshalb gerade die 7 wegen ihrer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Endlos-Brüche (die Kreiszahl π kann mit 22/7 angenähert werden) für frühere Generationen eher zum mathematischen Stolperstein werden konnte.
In den USA wird auch heute noch vermieden ein 13tes Stockwerk zu benennen. Stattdessen wird es z.B. mit 12A beziffert oder gleich das 14. daraus gemacht. Ähnlich ist es auch in Flugzeugen oder auf Kreuzfahrtschiffen, wo es ebenfalls keine 13. Sitzreihe bzw. 13. Deck gibt. Auch in Krankenhäusern wird auf ein Zimmer Nr. 13 verzichtet.
Ostasiatischer Raum:
Hier herrscht eine ganz eigene Interpretation, die z.B. in die dortige ganzheitliche Baubiologie gemäß der Feng Shui Lehre eingeflossen ist. Verwandte Themen sind hier u.a. die Yin und Yang Sichtweise der Welt.
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